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PD Dr. 
Barbara Schmitz

      Was ist Philosophie?

"Die Arbeit de Philosophie ist eigentlich die Arbeit an einem selbst. Daran wie man die Dinge sieht." Ludwig Wittgenstein

 

Jeder Mensch stellt sich philosophische Fragen, denn jede*r versucht sich im Leben zu orientieren. Philosophie ist die Auseinandersetzung mit den Grundlagen unseres Denkens und Erkennens, unseres Handelns und Lebens. Philosophie kann Selbstverständlichkeiten erschüttern, überraschende Einsichten vermitteln und neue Lösungswege aufzeigen. Das philosophische Gespräch ist für eine Gesellschaft, die ethische Klärungen anstrebt, unabdingbar. 

Lehre & Forschung

SCHWERPUNKTE IN LEHRE
UND FORSCHUNG

– Was ist ein lebenswertes Leben?

– Behinderung und Krankheit

– Philosophie des Alters und Demenz

– Suizid

– Philosophie der Hoffnung

- Medizinethik

- Verletzbarkeit

- Resilienz

– Menschenrechte

- Gerechtigkeit

– Allgemeine ethische Fragen

– Naturethik und Nachhaltigkeit

– Generationengerechtigkeit

– Sinn des Lebens, Glück, gutes Leben

– Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie

Lebenswertes Leben?

WAS IST EIN LEBENSWERTES LEBEN?

Über mich

Ich bin als habilitierte Philosophin sowohl in der Lehre wie auch als freie Autorin tätig. Als Privatdozentin und Lehrbeauftragte unterrichte ich an der Universität Basel seit 2001 und als Lehrerin an einem Basler Gymnasium. Ich schreibe Bücher und Artikel zu philosophischen Fragen und ich bin als Referentin an einer Vielzahl von Anlässen. (Liste von Vorträgen)

Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass Philosophie verständlich und nahbar ist. 

Mein Buch "Was ist ein lebenswertes Leben? Philosophische und biographische Zugänge" erschien 2022. Mein zweites Buch behandelt die Rolle von Verletzbarkeiten im menschlichen Leben und ist unter dem Titel "Offenheit und Berührbarkeit. Neue Wege zu Verletzbarkeiten und Resilienz" 2025 erschienen. Momentan arbeite ich an einem Essay zu "Einsamkeiten. Möglichkeiten des menschlichen Lebens", welcher 2026 erscheinen wird (alle Bücher im Reclam Verlag).   

Die Freude am Nachdenken über die Grundfragen des menschlichen Lebens versuche ich weiterzugeben und biete daher u.a. Veranstaltungen an:

Vorträge, Fortbildungen für  Organisationen, ethische Beratungen für Personen und Institutionen, Gespräche und Diskussionen.

Gemeinsam Nachdenken über das, was das Leben ausmacht, ist eine der wichtigsten und erfüllendsten Tätigkeiten. Gelernt habe ich hierbei auch von meiner Tochter, die mit einer geistigen Behinderung lebt und mir so viel über das wirklich Wichtige gezeigt hat. Ich halte auch immer wieder Vorträge gemeinsam mit meiner Tochter oder anderen Menschen, die das Leben mit Behinderung aus der Innenperspektive kennen. Auch philosophische Veranstaltungen für Menschen mit sog. "geistiger Behinderung" führen wir gern durch.

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Mein Buch "Was ist ein lebenswertes Leben? Philosophische und biographische Zugänge" ist 2022 im Reclam Verlag erschienen! Die Frage "Was ist ein lebenswertes Leben?" begegnet wohl jedem Menschen in seinem Leben: Sei es, dass man schwer erkrankt, dass man mit einer Behinderung konfrontiert wird oder dass man Angehörige hat, die im Alter dement werden. Als ich vor einigen Jahren gefragt wurde, auf einem grossen medizinischen Kongress den Eröffnungsvortrag zu dem Thema zu halten, wurde mir zweierlei klar: zum einen hängen mit der Frage gewichtige ethische Themen wie pränatale Diagnostik und Sterbehilfe zusammen und zum anderen betrifft die Frage mich persönlich: Ich bin Mutter einer Tochter mit einer "geistigen" Behinderung und ich bin von Suizid in der Familie betroffen.  Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema war es mir dann - gerade auch als Konsequenz der grauenhaften Geschichte, die mit dem Begriff des nicht lebenswerten Lebens zusam-menhängt - wichtig, dass die subjektiven Antworten eine zentrale Rolle spielen müssen. Wir können keine objektiven Kriterien angeben, wann ein Leben lebenswert ist, aber wir können von denen lernen, die durch Behinderung, Krankheit oder Demenz zeigen, wie lebenswert das Leben mit Einschränkungen sein kann. Im Buch bilden die persönlichen Erfahrungen von verschiedenen Menschen, auch meine eigenen, den Ausgangspunkt für die philosophische Auseinandersetzung, in der ethische Grundfragen im Zentrum stehen. Es geht um Themen wie: Warum ist ein Leben mit einer Behinderung lebenswert? Was ist der Sinn des Lebens angesichts einer schweren Er-krankung? Was ist Gesundheit? Welche Bilder von Alter und Demenz sind gesellschaftlich vorherrschend? Welche verschiedenen Verständnisse von Autonomie sind relevant? Wie sollen wir Suizid verstehen? Welche Rolle spielt die Hoffnung in einem menschlichen Leben? Wichtig schien es mir, auf gesellschaftliche Bilder aufmerksam zu machen, die uns bei der Beurteilung des lebenswerten Lebens zu Fehlurteilen verleiten können. Ich möchte gern Anstösse für das eigene Leben und für gesellschaftliche Debatten zu geben. Hier findet sich das Inhaltsverzeichnis: https://lnkd.in/dDz5in57. Und hier eine kurze Vorstellung auf Youtube:

Verletzbarkeiten
Offenheit und Berührbarkeit

Was bedeutet es, verletzbar zu sein? Vor welche individuellen und gesellschaftlichen Aufgaben stellt uns unsere Verletzbarkeit? In meinem Buch "Offenheit und Berührbarkeit. Neue Wege zu Verletzbarkeiten und Resilienz" möchte zeigen, dass der Umgang mit unserer Verletzbarkeit weder zu "Abhärtung" noch zu einer "gesteigerten Verletzlichkeit" führen muss, sondern Verletzbarkeit viel grundlegender mit unserem Menschsein zusammenhängt. Es geht um Fragen wie:

Wie sollen wir als verletzbare Wesen mit der Natur umgehen? Trennen oder verbinden uns Gefühle wie Schmerz, Angst und Einsamkeit? Schafft Macht Verletzbarkeit? Wie sieht Gerechtigkeit für verletzbare Menschen aus? Und sollen wir wirklich resilient sein (müssen)? Hoffnung, Mut und Sinn sind die Antworten des Menschen, die helfen können, sein Leben als verletzbares Wesen gelingend zu leben.

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Medien

In den letzten zwei Jahren sind zahlreiche Interviews und Berichte über mich und mein Werk in verschiedenen Medien erschienen.

Dazu gehören beispielsweise:

- Interview in der Süddeutschen Zeitung

- Interview in der "NZZ am Sonntag"

- Radiovorträge "Was ist ein lebenswertes Leben?" und "Verletzbarkeit und Resilienz" bei ORF Radio Vorarlberg Focus (auch als Podcast)

- Gespräch beim Philosophischen Radio WDR 3

- Sendung im ZDF 37 Grad "Die Entdeckung der Hoffnung"

- Interviews im Deutschlandfunk Kultur "Sein und Streit"

- Chrismon Podcast

- Ö1 Radiogeschichten

- Interview bei WDR 5 "Gutenbergs Welt"

- Interview im Südkurier

- Interview im Wochenblatt

- Fernsehinterview für ZDF Aspekte

- Interview für Publik Forum

- Interview bei Radio RaBe, Bern

- Interview in Psychologie heute

Für die Zeitschrift "Menschen" schreibe ich regelmässig Beiträge über ethische Fragen zu Behinderung.

VERANSTALTUNGEN 2025/26

3.1.2025 "Hoffnung, Zuversicht und Sinn in schwierigen Zeiten", Vortrag, Blumenegger Neujahrsempfang, Thüringerberg, Österreich

29. März 2025 Diskussion über Verletzbarkeit bei dem "Forum offene Gesellschaft" vom Deutschlandfunk, Buchmesse Leipzig

29. März 2025 Lesung/Gespräch über "Offenheit und Berührbarkeit. Neue Wege zu Verletzbarkeiten und Resilienz" bei Leipzig liest, Buchmesse Leipzig

8. Mai 2025 "Was ist ein lebenswertes Leben?"Vortrag mit Diskussion Förderraum St. Gallen

24. Mai 2025 "Wirksam sein - Was ist das und warum brauchen wir das?" Vortrag (zusammen mit Carlotta Schmitz und Esther Kunz). Begegnungstag Anthrosocial Humanushaus Beitenwil CH.

5. Juni 2025 "Was ist ein lebenswertes Leben?" Vortrag REHAB Basel 

26. Juni 2026 "Offenheit und Berührbarkeit. Neue Wege zu Verletzbarkeiten" Vortrag zum Abschluss des Studiengangs HFHS Dornach

5. Dezember "Wie gehe ich mit meiner Verletzbarkeit um? Hoffnung, Mut und Sinn als Antworten des Menschen" Vortrag Arbeiterkammer Vorarlberg Feldkirch/Österreich

6. Dezember "Was ist ein lebenswertes Leben?" Interaktiver Vortrag, Berufsschule Dornbirn/Österreich

28. Januar "Offenheit und Berührbarkeit", Hospitalhof Stuttgart

20. März  «Einsamkeiten», Vortrag bei der Movimento,  Samedan

21. April «Arten der Einsamkeit» Vortrag beim Angehörigenabend Zürcher Eingliederung, Zürich

2.  und 3. Juni «Allein und Miteinander. Orte und Zeiten der Einsamkeit» Interaktiver Vortrag für die Klientinnen der Zürcher Eingliederung (zusammen mit Esther Kunz), Zürich

10. Juni «Bilder von und Haltungen gegenüber Behinderung», Vortrag, Fachtag Teilhabe, Dialog zwischen Medizin, Philosophie, Familie und Institutionen, Münster/D

11. Juli «Was ist ein lebenswertes Leben?» Vortrag  Evangelische Kirchengemeinde, Syke/D

6. August «Resilienz oder Resonanz? Ideen für die Schule», Fortbildung, Sekundarschule St. Katharina, Wil

 

20. August «Vulnerabilität», ganztägiger Kurs im Rahmen des Studiengangs CAS «Philosophie und Medizin», Universität Luzern

 


 

Line Bär

Line Bär

Line Bär ist das Pseudonym für meine Pyrenäenberghündin Paulina, die in meinen Büchern immer wieder eine wichtige Rolle spielt. Paulina ist am 5.8.2025 im Alter von 12 Jahren und 12 Tagen verstorben. Sie hat sechs Jahre mit 4 und sechs Jahre mit 3 Beinen gelebt und war eine enge Begleiterin, von der ich viel über Hoffnung, Mut und Sinn gelernt habe. 

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Kontakt

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Bitte kontaktieren Sie mich, wenn Sie Interesse an einem Vortrag, einer Lesung, einer ethischen Beratung, einem persönlichen Gespräch über die Grundfragen des Lebens, einer philosophischen Fortbildung oder einen anderen Bedarf haben. Gemeinsam finden wir sicher einen Weg, um philosophisches Nachdenken fruchtbar zu machen. Ich freue mich über die Kontaktaufnahme.

PD Dr. Barbara Schmitz

Barbara.Schmitz@unibas.ch

Danke für's Einreichen!

© 2022 Barbara Schmitz. Erstellt mit Wix.com

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